"Mütterrente II" - Die AsF in Jever fordert die Gleichbehandlung für alle Mütter

SPD AsF in Jever
 
Foto: asf_in_jever
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in der letzten Sitzung der AsF (Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen) wurde wie in anderen Gremien der Partei über die Ergebnisse der Groko-Verhandlungen kontrovers diskutiert.

Über einen Punkt allerdings gab es eine einheitliche Meinung. Das Verhandlungsergebnis für den dritten Rentenpunkt für Mütter von Kindern, die vor 1992 geboren wurden ist nicht akzeptabel.

 

Dieser dritte Rentenpunkt soll erst ab dem dritten Kind gelten.

Die Arbeitsgemeinschaft setzt sich seid Jahren für die Gleichstellung der Familien- und Erziehungszeiten für alle Mütter unhabhängig vom Geburtsjahr ein.

Gerade Frauen fallen durch diese Erziehungszeiten und dadurch bedingte Lücken in der Erwerbsbiographie bei der Rente in Altersarmut.
In der Bundesrepublik beziehen Frauen im Durchschnitt 57 Prozent geringere Alterssicherung als Männer.
Jeder Rentenpunkt ist daher ein wichtiger Baustein zur Bekämpfung der Altersarmut.

Eine Gerechtigkeitslücke mit der Öffnung einer anderen Gerechtigkeitslücke zu schließen ist der falsche Weg, so die Frauen der Arbeitsgemeinschaft.

Sollte es zu einer Großen Koalition kommen, fordert die AsF ihre Abgeordneten auf sich für die ursprüngliche Forderung der Arbeitsgemeinschaft einzusetzen:
"Gleiche Anzahl der Rentenpunkte für Erziehungszeiten für Mütter unabhängig
vom Geburtsjahr!"

 
    Gleichstellung