Meine Meinung

Dieter Janßen
 
Foto: SPD Jever
 

Der Antrag der CDU-Fraktion, die Besucherstatistik des Freibades in Jever noch umfangreicher als in bisheriger Form vorzunehmen, fand in der Sitzung des Ausschusses für Kultur, Tourismus, Freizeit, Sicherheit und Ordnung am 12. April 2018 keine Mehrheit.

 

So gesehen ist die CDU von dem Stein "Infragestellung des Freibades", den sie losgetreten hat und der ins Wasser gerollt ist, schon von der ersten überschwappenden Welle ganz schön nass geworden!

Und das ist auch gut so, denn dieser Antrag war so plump und durchsichtig wie nur irgendwas. Er zielte darauf ab, unser Freibad in Jever in Frage zu stellen bzw. zu schließen. Dies habe ich als Ausschuss-Vorsitzender auch so klar beim Namen genannt und deutlich gesagt, dass die SPD-Fraktion das Freibad im Falle eines Falles mit "Händen und Füßen" verteidigen würde.

Für den Förderverein Freibad Jever mit Marianne Rasenack an der Spitze und sehr viel ehrenamtlichem Engagement für das Bad seitens der Fördervereinsmitglieder ist so ein Ansinnen natürlich auch ein Schlag ins Gesicht.

Im Antrag stand z. B. folgendes drin: Die Statistik sollte verfeinert werden, u. a. wäre es wünschenswert die Besucher gesamt zu erfassen, Besucher am Morgen, Besucher am Nachmittag, Erwachsene/Kinder/Jugendliche, verschiedene Personen, Besucher pro Stunde täglich, Herkunft der Besucher (Ort, Straße oder Stadtviertel, Touristen, sonstige Auswärtige, Einheimische), Aufenthaltsdauer pro Besucher,  Kosten Schwimmbad, anteilige Kostendeckung durch den Förderverein usw.

Abgesehen davon, dass die Verwaltung ihre Arbeit leistet und vieles selbstverständlich schon erfasst wird, kann ich nur sagen, man gut, dass dieses Ansinnen keine Mehrheit fand, denn dann hätte man wohl noch zusätzlich Personal z. B. für "Personenkontrollen" einstellen müssen um so eine "verfeinerte Statistik" auch in die Tat umsetzen zu können.

 
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